Balzender männlicher Pfau ; Duisburger Zoo
Foto von BS Thurner Hof 09:42,
20. Feb 2005 (CET)

 

König Pfau


Jewel-Box mit einer CD und 24seitigem Beiheft zum Preis
von € 9,75

1 Die Prinzessin und die Feen 5:08
2 Die Sorgen der Königin 3:54
3 Der Besuch bei der Eremitin 3:45
4 Die Geschenke der Dryade 4:28
5 Im stählernen Turm 4:12
6 Die Erlösung der Prinzessin 4:20
7 Der Pfau im Garten 4:50
8 Die Suche nach dem Pfauenkönig 6:47
9 Die Begegnung mit dem Pfauenkönig 4:32
10 Rosamundens Reise in das Pfauenland 5:20
11 Das Aussetzen der Prinzessin 3:36
12 Popanzine als Königsbraut 5:30
13 Rosamundens Brüder im Gefängnis 4:12
14 Rosamunde in Gefahr 4:09
15 Der Aufenthalt beim Fischer 3:25
16 Azurs Mundraub 3:23
17 Der König trifft die Prinzessin 2:59
18 Gerichtstag 3:23 78:38

Das Märchen »König Pfau« ist dem ersten Bandes der Reihe »Gespenster Buch« entnommen, das 1810 erschien.
In diesem Märchen behaupten behaupten selbst die Feen, auf die einschlägige Literatur angewiesen zu sein, um ihr Horoskop zu stellen. Ihre Ausrede, sie hätten das Zauberbuch vergessen, ist schon in der französischen Vorlage zu finden, nämlich in Madame la Comtesse d'Aulnoys Märchen »La Princesse Rosette«, die Apel dank ihres Wiederabdrucks im zweiten Band des »Cabinet des Fées« (1785) gefunden haben dürfte. Der daran sich anschließende Vergleich der Feen mit den Gelehrten ist ebenso die Zutat des Nachahmers wie etwa seine Charakterisierung der königlichen Vogelart: sind doch Pfauen wesentlich dadurch gekennzeichnet, dass sie die Abermillionen von Federn liefern, zwischen denen man nicht nur hervorragend schläft, sondern mit denen man auch die Unzahl von Büchern schreibt, die das aufgeklärte gelehrte Zeitalter der beginnenden republikanischen Form braucht. Fast scheint es dieses Thema zu sein, welches das Märchen in den fremden Zusammenhang zu der Geschichten des »Gespenster Buchs« einbindet, und es fehlt nicht viel dazu, dass man erführe, mit einer der Federn vom
Pfauenkönig sei das Märchen über denselben niedergeschrieben.
In der antiken Malerei, in der vielfach stark symbolbehaftet abgebildet wurde, war die Taube das Sinnbild des Friedens, der Pfau und der Phönix Sinnbilder der Wiedergeburt und der Unsterblichkeit.